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Kauf: iShares S&P SmallCap 600

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Seit meinem letzten Beitrag hat sich so einiges getan. Ich habe eine Handvoll Aktien veräußert und mich entschlossen auf den ETF-Zug aufzuspringen. Durch die Verkäufe ist ein Kursgewinn von knapp 850€~ (nach Steuern) übrig geblieben. Unter anderem wurde Johnson & Johnson, IBM und Cisco verkauft. Hinzu kamen noch ein paar Dividenden in den letzten Wochen hinzu, welche aber nicht wirklich erwähnenswert sind.

Kauf ishares S&P 600 SmallCap

Gekauft wurde der S&P SmallCap 600 von iShares, welcher durch eine Gesamtkostenquote (TER) von 0,40% und einer Rendite von 1,15% glänzt. Jetzt mag man sich wundern, warum ich Dividendentitel wie IBM und Cisco einem ETF mit einer geringeren Dividende bevorzuge. Der Grund ist sehr simpel:

Warum der Strategiewechsel?

Ich brauche aktuell keine Dividende. Dividenden stellen einen Liquiditätsabfluss bei Unternehmen dar. Wenn ich in kleinere Unternehmen investiere, welche mit den einbehaltenen Gewinnen eine bessere Rendite erzielen, dann wirkt hier der Zinseszins. Ich bin in einem Alter, wo ich die Möglichkeit besitze, aggressiv zu investieren. Was bietet sich hier besser an als ein ETF auf die SmallCaps von Amerika?

Werde ich noch in einzelne Aktien investieren?

Ja. Ich werde noch immer (kleine) Positionen in Unternehmen halten. Allerdings möchte ich mich auf den S&P SmallCap 600 fokussieren.

Warum der S&P SmallCap 600 und nicht der S&P 500?

Der SmallCap 600 stellt eine höheres Leverage auf die US-Wirtschaft dar und liefert eine Rendite von ca. 11% (historischer Durchschnitt). Während die Rendite des S&P 500 bei ca. 7-8% liegt.

Fazit

Mein Strategie lehnt sich an den Investor Jason Kelly an. Das sogenannte „3% Signal“. Was das genau ist und wieso es in der Regel funktioniert, werde ich beim nächsten Beitrag kurz anschneiden. Wer sich davon selbst ein Bild machen möchte, kann sich vorab sein Buch: „The Neatest Little Guide to Stock Market Investing“ holen.