S&P 600 vs. S&P 500 schlagen

Könnt ihr den S&P Small Cap 600 schlagen?

Der Investor 2016, Tipps kommentieren

Überall wird der S&P 500 als Vergleichsindex genommen. Gleichzeitig ist er der am meisten verfolgte Aktienindex auf der Welt.  Wieso also, habe ich einen ETF vom S&P 600 Small Cap genommen? Um eine schlechtere Rendite zu erzielen? Sicher nicht!

Warum der S&P 600?

Wenn ihr ein langfristiger Anleger seid und ihr eine höhere Rendite als den S&P 500 erzielen wollt, dann ist der S&P 600 die richtige Wahl. Während es unterschiedliche Kandidaten für einen soliden Small-Cap ETF gibt (Russel 2000), ist der S&P Small Cap 600 die beste Wahl. Untersuchen wir zuerst die historische Rendite vom Russel 2000 sowie dem S&P 600. Seit 1994 hat der Russel 2000 eine jährliche Performance von 9,3% abgeliefert, während der S&P 600 durchschnittlich um 11,1% zugelegt hat.

10.000€ investiert in den S&P Small Cap 600

 

 

Die Kriterien um in den S&P 600 aufgenommen zu werden sind anders als für den Russell 2000. Der Russell 2000 wird jährlich „rebalanced“ und beinhaltet die 2000 kleinsten Unternehmen innerhalb des Russel 3000. Die Aktien im S&P 600 hingegen, werden durch ein Komitee bestimmt.

Hier sind verschiedene Kriterien Voraussetzung um aufgenommen zu werden. Unter anderem muss das Unternehmen in den letzten vier Quartalen Gewinne erzielt haben. Jeder Investor sollte ein solches Komitee lieben! Zwischen 1997 bis 2000, haben 16% der Unternehmen im Russel 2000 keine Gewinne erzielt. Beim S&P 600 waren es nur 1,5%.

S&P 500 vs. S&P 600

Viele denken, dass der Unterschied zwischen dem S&P 500 und S&P 600 nicht wirklich groß sein kann, oder? In den letzten 10 Jahren erzielte der S&P 600 eine Rendite von 134%. Das ist doppelt so viel wieder S&P 500 mit 76%.

Der Small Cap zeichnet sich durch eine höhere Volatilität aus. Wer dem allerdings gewachsen ist, erzielt langfristig tolle Renditen.

Fazit

Letztlich liegt am persönlichen Anlagehorizont, ob man in einem Small Cap ETF investieren soll oder nicht. Wer sich mit einer höheren Volatilität nicht anfreunden kann, ist mit dem S&P 500 trotzdem gut bedient. Wer hingegen auf eine konstante Dividende aus ist, der ist mit dem Dow Jones besser bedient. Dieser schüttet aktuell eine Rendite von 2,6% aus.